AEon-eSports auf der Red Bull pLANet one 2019

eSports

Von dem 8. bis 10. November 2019 fand auch wieder in Wien das größte eSports-Event Österreichs, die Red Bull pLANet one, statt. Auch wir waren natürlich wieder dabei und wollen unsere Eindrücke teilen. Unsere Erwartungen an das Event waren wie jedes Jahr sehr hoch und vor allem der neue Turniermodus hat diese Erwartungen weit übertroffen. Mit dem „Red Bull pLANet one RoundUp“ haben die Veranstalter einen Modus etabliert, der uns wirklich von der ersten Minute an überzeugt hat.

Während sich Games wie Hearthstone, DOTA Underlords, Rocket League, FIFA20, CS:GO, TFT, PUBG und League of Legends ständig abwechselten, starteten auch stündlich neue Runden mit immer neuen Preisen als Gewinne. Spieler und Zuschauer wurden dadurch ständig einbezogen und Langeweile hatte keine Chance, zudem brachte die ständige Abwechslung viel Spaß auf die LAN.

AEon auf der LAN

Schon am 07.11.2019, also einen Tag vor dem offiziellen Start des Turniers, machten wir uns mit zwei Rocket League Teams im Gepäck auf den Weg nach Wien. Die zwei Teams hatten dabei unterschiedlich lange Anfahrten. Während das Team „AEon Legends“ durch die Anreise aus Deutschland einen langen Weg auf sich nehmen musste, hatte es „AEon All-Stars“ vergleichsweise einfach. Die Teams bestanden aus jeweils drei Mitgliedern. Für „AEon Legends“ traten Cleany35, Cokaaa und Yeezy an. Für „AEon All-Star“ kämpften Andrew X, E.N.D und Devos.

Beide Teams gaben zu jeder Zeit ihr Bestes und konnten auch schlussendlich ein tolles Ergebnis nach Hause bringen. In der ersten Runde besiegte AEon Legends ihren Gegner SV Ried eSports mit 3-0. Für AEon All-Stars lief es zu Beginn hingegen nicht so gut. Sie verloren durch viel Pech gegen Tickling Tentacles mit 0-3. Doch das änderte nichts an ihrer Entschlossenheit. In den folgenden Matches besiegten sie ihre Gegner. So erkämpften sie gegen Internorm Alpakas ein 3-0, gegen Mindful Madness ein 3-1 und gegen Tentelian eSports ein 3-0. In der letzten Runde kam schlussendlich die Gelegenheit zu einer Revanche gegen Tickling Tentacles. Alle zeigten enormen Kampfgeist und wollten ihr Können zeigen. Nach einem langen Kampf fiel dann die Entscheidung doch zugunsten von Tickling Tentacles und AEon All-Stars holte sich damit den 5. Platz.

Für AEon Legends lief es dagegen besser. Nach dem Sieg in der ersten Runde folgten weitere Siege gegen Engines Stuttgart mit 3-0 und gegen Tickling Tentacles mit 3-1. Im letzten Match gegen VS plan-B esports reichte es dann doch nur mehr für ein sehr knappes 2-3. Somit sicherte sich AEon Legends den 3.Platz.

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Fazit

Der Check-in verlief diesmal sehr schnell und flüssig. Es kam zu keinen langen Wartezeiten und die Organisation war straff und effizient. Wie auch im vorigen Jahr war die Location einfach ausgezeichnet. Hinzu kam die Stimmung der Spieler und die Begeisterung der Zuschauer, die das Event zu einem der schönsten Erinnerungen dieses Jahres machen. Die Versorgung im Premium Bereich durch RedBull und McDeliver ist auch positiv hervorzuheben. Der Premium Bereich war sowieso top.

Absolutes Highlight war jedoch, wie bereits eingangs erwähnt, das neue „Red Bull pLANet one RoundUp“ System. Als Weiterentwicklung der 36h Liga aus dem letzten Jahr, führte das neue RoundUp dieses mit vielen Verbesserungen fort. Das System muss im nächsten Jahr unbedingt wieder Teil der Red Bull pLANet one sein.

Verbesserungsvorschläge:

Was hingegen unbedingt im nächsten Jahr berücksichtigt werden sollte, sind Markierungen, welche die Anfahrt erleichtern. Es war sehr schwer das Gelände zu finden, besonders für nicht Wiener. Ebenso könnte man im Gebäude auch an Beschriftungen und Wegweiser für die Sanitäranlagen denken. Durch die Größe der Location, der vielen Personen und der etwas dunkleren Umgebung, war es oftmals umständlich den Weg zu diesen zu finden.

Auch organisatorisch könnten noch einige Dinge verbessert werden. So war etwa der Zeitplan für das RoundUp sehr eng bemessen. Weiters fehlten Informationen über Zuständigkeiten der Organisatoren. Bei Fragen musste man relativ lange nach der richtigen Ansprechperson suchen. Auf Discord wäre es auch praktischer gewesen, dass man die Infos gesammelt veröffentlicht hätte, anstatt diese mehrfach und in verschiedenen Channels zu posten, was vielfach zu Unklarheiten und Verwirrung geführt hatte.

Was unbedingt noch verbessert werden sollte, ist das Angebot an Essen. Der Food Truck lieferte zwar gutes Essen, jedoch hätten wir uns schon mehr Auswahl gewünscht. Auch ein Essbereich mit angenehmer Belichtung könnte man in die Überlegungen für das Event im nächsten Jahr berücksichtigen.